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Das Wichtigste zuerst
- Festangestellte Immobilienmakler verdienen in Deutschland im Median rund 4.624 € brutto pro Monat in Vollzeit (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025). Je nach Quelle liegt das Jahresgehalt zwischen rund 44.500 und 55.500 €. Für den Berufseinstieg nennt Stepstone rund 36.000 €. Selbstständige fallen aus diesen Statistiken heraus, ihr Verdienst schwankt deutlich stärker.
- Von 4.000 € brutto bleiben angestellt rund 2.600 € netto. In der Selbstständigkeit bleiben im Rechenbeispiel nach Steuern, Versicherungen und Betriebskosten nur 1.500 bis 2.100 €.
- Bei einer Immobilie für 500.000 € und 7 Prozent Gesamtprovision inklusive Mehrwertsteuer erhält das Maklerbüro 35.000 €. Käufer und Verkäufer tragen davon meist je 17.500 €. Beim Makler persönlich kommen je nach Modell zwischen rund 7.000 € (angestellt) und 35.000 € (selbstständig unter eigener Marke, vor Mehrwertsteuer und Kosten) an.
- Der wichtigste Hebel ist nicht die Höhe der Provision, sondern die Zahl der Abschlüsse pro Jahr. Wer doppelt so viele Objekte verkauft, verdient bei gleichem Provisionsanteil doppelt so viel.
- Der kürzeste Weg zu mehr Verdienst ist Sichtbarkeit. Ohne planbare Eigentümeranfragen über Google bleibt jeder Makler auf Empfehlungen und Kaltakquise angewiesen, und das begrenzt den Verdienst deutlich.
1. Was Immobilienmakler 2026 wirklich verdienen
Wer fragt, wie viel ein Immobilienmakler verdient, bekommt je nach Quelle unterschiedliche Antworten. Das liegt nicht an Ungenauigkeit, sondern daran, dass im Maklerberuf der Abstand zwischen unten und oben größer ist als in fast jedem anderen kaufmännischen Beruf. Wir haben die wichtigsten aktuellen Quellen für 2026 nebeneinandergestellt.
| Quelle | Bruttojahresgehalt | Bruttomonatsgehalt | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| Bundesagentur für Arbeit (Entgeltatlas) | rund 55.500 € (12 × Median) | 4.624 € (Median) | Vollzeit, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Datenstand 2025 |
| Stepstone (Gehaltsdatenbank 2026) | 49.200 € | rund 4.100 € | Stundenlohn 17 €, Einstieg 36.000 € |
| Gehalt.de | rund 46.148 € | 3.722 € | zum Vergleich Akquisiteur 5.466 € |
| Evernest (Karriere-Ratgeber) | rund 49.200 € | rund 4.100 € | Einstieg rund 42.300 €, ab 10 Jahren rund 57.300 € |
| Absolventa | rund 44.500 € | 3.708 € | oberes Viertel bis rund 50.000 € |
Die Quartile aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit zeigen die Spreizung. Das untere Viertel der angestellten Immobilienmakler verdient bis 3.568 € brutto pro Monat, das obere Viertel ab 6.066 €. Für die Mitte ergibt sich also eine Spanne von etwa 3.600 bis 6.100 € brutto pro Monat in Vollzeit. Selbstständige fallen aus dieser Statistik heraus, dazu mehr in Abschnitt 5.
Ist Immobilienmakler ein gut bezahlter Beruf? Der mittlere Bruttoverdienst aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland lag Ende 2025 bei 4.217 € pro Monat (Bundesagentur für Arbeit). Angestellte Immobilienmakler liegen also etwas darüber, mit klar überdurchschnittlichem Potenzial nach oben. Der Beruf macht aus dem Durchschnitt selten Spitzenverdiener, aus den Disziplinierten und Sichtbaren aber sehr wohl.
2. So setzt sich das Maklergehalt zusammen
Das Gehalt eines Immobilienmaklers besteht in der Praxis aus drei Bausteinen, nämlich Fixum, Provision und gegebenenfalls Boni. Das Verhältnis dieser Bausteine entscheidet über Stabilität und Höhe.
Fixum als Absicherung
Ein festes Grundgehalt zahlen vor allem klassische Maklerbüros, Bankenmakler und Tochterunternehmen von Sparkassen. Die Höhe ist sehr unterschiedlich, und oft ist das Fixum auf die Anfangszeit befristet. Allein vom Fixum lässt sich langfristig kein attraktives Einkommen aufbauen. Wer im Beruf bleibt, lebt mittelfristig zum größten Teil von der Provision.
Provision als Hebel
Die Höhe der Maklerprovision ist in Deutschland gesetzlich nicht geregelt. Beim Hausverkauf sind 5,95 bis 7,14 Prozent des Kaufpreises inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer üblich.
Wer die Provision zahlt, regeln seit dem 23. Dezember 2020 die §§ 656c und 656d BGB beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an Verbraucher. Beauftragen Käufer und Verkäufer den Makler gemeinsam, zahlen beide gleich viel. Beauftragt nur eine Seite den Makler, darf sie höchstens die Hälfte an die andere Seite weitergeben, und das erst, wenn sie ihren eigenen Anteil bezahlt hat. In der Praxis tragen Käufer und Verkäufer die Provision deshalb meist je zur Hälfte. Das Bestellerprinzip gilt dagegen bei der Vermietung von Wohnungen.
Für den Verdienst ist wichtig, dass die Teilung nur regelt, wer zahlt. Das Maklerbüro erhält in jedem Fall die volle Gesamtprovision.
Wie viel davon beim Makler persönlich ankommt, hängt vom Modell ab:
- Angestellt im klassischen Maklerbüro: je nach Vertrag etwa 20 bis 30 Prozent der Provision plus Fixum
- Selbstständig in Plattform- oder Lizenzmodellen (Engel & Völkers Lizenzpartner, Evernest City-Partner, iad, Re/Max): je nach Vertrag etwa 50 bis 70 Prozent, dafür eigene Akquise und Lizenzgebühr
- Selbstständig unter eigener Marke: 100 Prozent der Provision, dafür alle Kosten selbst
Boni und Zusatzvergütungen
Einige größere Maklerhäuser zahlen zusätzlich Umsatz- oder Zielboni beim Erreichen festgelegter Jahresziele. Sie sind eher Sahnehäubchen als Hebel.
3. Wie viel Provision bleibt pro Verkauf wirklich übrig?
Wie viel ein Immobilienmakler pro Haus verdient, lässt sich nur mit einer konkreten Rechnung beantworten. Wir zeigen drei Szenarien für 2026, ausgehend von einer Gesamtprovision von 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer. Käufer und Verkäufer tragen davon je die Hälfte, beim Maklerbüro kommt die volle Provision an. Wie viel davon beim Makler persönlich landet, hängt vom Vertragsmodell ab.
Szenario A: Reihenhaus für 300.000 €
| Position | Wert |
|---|---|
| Verkaufspreis | 300.000 € |
| Gesamtprovision 7,14 Prozent (je 10.710 € von Käufer und Verkäufer) | 21.420 € |
| Persönlicher Anteil bei 100 Prozent (selbstständig, eigene Marke) | 21.420 € brutto |
| Persönlicher Anteil bei 50 Prozent (Lizenzmodell) | 10.710 € brutto |
| Persönlicher Anteil bei 25 Prozent (klassisch angestellt) | 5.355 € brutto |
Szenario B: Einfamilienhaus für 600.000 €
| Position | Wert |
|---|---|
| Verkaufspreis | 600.000 € |
| Gesamtprovision 7,14 Prozent (je 21.420 € von Käufer und Verkäufer) | 42.840 € |
| Persönlicher Anteil bei 100 Prozent (selbstständig, eigene Marke) | 42.840 € brutto |
| Persönlicher Anteil bei 50 Prozent (Lizenzmodell) | 21.420 € brutto |
| Persönlicher Anteil bei 25 Prozent (klassisch angestellt) | 10.710 € brutto |
Szenario C: Hochpreis-Objekt für 1.200.000 €
| Position | Wert |
|---|---|
| Verkaufspreis | 1.200.000 € |
| Gesamtprovision 7,14 Prozent (je 42.840 € von Käufer und Verkäufer) | 85.680 € |
| Persönlicher Anteil bei 100 Prozent (selbstständig, eigene Marke) | 85.680 € brutto |
| Persönlicher Anteil bei 50 Prozent (Lizenzmodell) | 42.840 € brutto |
| Persönlicher Anteil bei 25 Prozent (klassisch angestellt) | 21.420 € brutto |
Alle Werte enthalten 19 Prozent Mehrwertsteuer. Selbstständige führen sie an das Finanzamt ab, ihr Umsatz ohne Mehrwertsteuer liegt also bei 6 Prozent des Kaufpreises.
Mit anderen Worten: Wer als selbstständige Maklerin unter eigener Marke pro Jahr vier Verkäufe um 500.000 € abschließt, kommt auf rund 120.000 € Provisionsumsatz ohne Mehrwertsteuer. In einem Lizenzmodell mit 50 bis 70 Prozent Anteil sind es 60.000 bis 84.000 €. Davon gehen noch Steuern, Versicherungen und Betriebskosten ab. Wer angestellt arbeitet, braucht für ein vergleichbares Bruttogehalt deutlich mehr Abschlüsse, weil der Provisionsanteil viel kleiner ist.
4. Festangestellt oder selbstständig: was netto wirklich übrig bleibt
Die Frage, wie viel ein Immobilienmakler netto verdient, beantworten die meisten Ratgeber oberflächlich. Sie ist aber entscheidend, vor allem in der Selbstständigkeit. Provisionen werden brutto ausgezahlt. Steuern, Sozialversicherung, Berufshaftpflicht und Bürokosten zahlt man davon selbst.
Netto-Vergleich bei 4.000 € brutto pro Monat
| Position | Festangestellt | Selbstständig |
|---|---|---|
| Brutto | 4.000 € | 4.000 € |
| Lohnsteuer (Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer, kein Soli) | rund 530 € | entfällt |
| Sozialversicherungsbeiträge (kinderlos) | rund 870 € | entfällt |
| Einkommensteuer plus Soli (Selbstständige, 2026) | entfällt | rund 700 € |
| Krankenversicherung (privat, ohne Kinder) | entfällt | rund 450 € |
| Vermögensschadenhaftpflicht | entfällt | rund 80 € |
| Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge | meist vom Arbeitgeber bezuschusst | rund 350 € |
| Maklersoftware (z. B. onOffice) | entfällt | rund 80 € |
| Marketing, Anzeigen, Portale | entfällt | 200 bis 800 € |
| Verfügbar netto | rund 2.600 € | rund 1.540 bis 2.140 € |
Die Werte für Angestellte entsprechen einem Brutto-Netto-Rechner für 2026. Die Werte für Selbstständige sind ein grobes Beispiel und hängen stark von Versicherung, Vorsorge und Kosten ab.
Ehrlich betrachtet bleibt bei gleichem Brutto in der Selbstständigkeit nicht mehr, sondern oft weniger übrig. Der Vorteil der Selbstständigkeit liegt nicht im Steuersatz, sondern darin, dass der Provisionsanteil pro Abschluss ein Mehrfaches beträgt, 50 bis 100 Prozent statt 20 bis 30 Prozent. Wer selbstständig gleich viele Abschlüsse macht wie angestellt, verdient klar mehr. Wer weniger abschließt, verdient deutlich weniger.
Laufende Fixkosten einer selbstständigen Maklerin (Beispiel)
| Kostenposition | Pro Monat |
|---|---|
| Bürofläche oder Coworking | 200 bis 600 € |
| Maklersoftware (onOffice, Propstack, FLOWFACT) | 80 bis 250 € |
| Immobilienportale (ImmoScout24, Immowelt) | 250 bis 1.500 € |
| Vermögensschadenhaftpflicht | 80 € |
| Berufshaftpflicht und Rechtsschutz | 50 € |
| IVD- oder Verbandsmitgliedschaft (optional) | 50 € |
| Buchhaltung, Steuerberatung | 150 bis 400 € |
| Website, Hosting, SEO | 100 bis 500 € |
| Telefon, Fahrzeug, Sonstiges | 200 bis 600 € |
| Summe Fixkosten | 1.160 bis 3.930 € pro Monat |
Bevor eine Selbstständige also auch nur einen Euro Gewinn macht, muss sie pro Jahr zwischen 14.000 und 47.000 € Provision einnehmen, nur um die laufenden Kosten zu decken. Die Softwarekosten vergleichen wir im Ratgeber CRM für Immobilienmakler im Detail.
5. Maklerverdienst nach Erfahrung
Berufseinstieg
Während einer dualen Ausbildung zur Immobilienkauffrau oder zum Immobilienkaufmann (drei Jahre) liegt die Vergütung nach dem Tarifvertrag der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft seit Februar 2025 bei 1.170 € im ersten, 1.280 € im zweiten und 1.390 € im dritten Lehrjahr pro Monat (ausbildung.de). Wer als Quereinsteiger ohne formale Ausbildung in einem Maklerbüro startet, bekommt meist ein Fixum plus eine geringe Provisionsbeteiligung. Stepstone nennt für den Berufseinstieg rund 36.000 € brutto im Jahr.
Erfahrene Makler
Mit der Erfahrung steigt das Gehalt. Evernest nennt rund 42.300 € brutto im Jahr beim Einstieg und rund 57.300 € nach zehn Berufsjahren. Wer im selben Zeitraum in die Selbstständigkeit wechselt und einen Stamm an Eigentümerkontakten aufgebaut hat, kommt häufig auf vergleichbare Beträge, allerdings mit deutlich größeren Schwankungen von Monat zu Monat.
Die erfolgreichsten Makler
Wie viel die erfolgreichsten Makler verdienen, erfasst keine Statistik. Rechnerisch gilt: Bei Kaufpreisen um 500.000 € bringt ein Abschluss unter eigener Marke rund 30.000 € Provisionsumsatz ohne Mehrwertsteuer. Fünf Abschlüsse im Jahr ergeben 150.000 €, vor Kosten und Steuern. In Hochpreisstädten wie München, Frankfurt, Hamburg oder Berlin und mit Spezialisierung auf Gewerbe- oder Luxusimmobilien sind deutlich höhere Umsätze möglich, aber die Ausnahme.
Verdienst pro Stunde
Stepstone weist 17 € als rechnerischen Stundenlohn aus. Das ist statistisch korrekt, aber irreführend, weil der Beruf nicht in 40-Stunden-Wochen funktioniert. Wer mit 50 bis 60 Stunden pro Woche, vielen unbezahlten Akquise-Stunden und Besichtigungen am Wochenende rechnet, kommt beim Stepstone-Jahresgehalt von 49.200 € rechnerisch auf rund 16 bis 19 € pro tatsächlich gearbeiteter Stunde. Der Vorteil des Berufs liegt nicht im Stundenlohn, sondern in der Kombination aus Selbstbestimmung und einem Verdienst, der mit dem Erfolg wächst.
6. Wo Immobilienmakler am meisten verdienen
Regionale Unterschiede sind beim Maklerverdienst größer als in fast jedem anderen kaufmännischen Beruf, weil die Provision direkt am Kaufpreis hängt und die Kaufpreise regional stark schwanken.
| Stadt oder Land | Brutto-Median pro Monat in Vollzeit (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025) |
|---|---|
| München | 5.640 € |
| Frankfurt am Main | 5.384 € |
| Düsseldorf | 5.351 € |
| Hamburg | 5.043 € |
| Köln | 4.959 € |
| Berlin | 4.667 € |
| Leipzig | 3.832 € |
| Dresden | 3.772 € |
| Sachsen (Land) | 3.739 € |
Für Selbstständige gilt: In großen Städten verdient man bei gleicher Zahl an Abschlüssen deutlich mehr als in strukturschwachen Regionen, weil die Kaufpreise höher liegen. Gleichzeitig ist die Konkurrenz dort härter, was SEO für Immobilienmakler umso wichtiger macht.
7. Was Quereinsteiger als Makler verdienen
Das Gehalt von Quereinsteigern gehört zu den häufigsten Fragen rund um den Beruf, weil viele aus Vertrieb, Bank, Versicherung oder Bauwesen wechseln. Für das erste Jahr gilt:
- Angestellt mit Fixum: planbar, Stepstone nennt für den Berufseinstieg rund 36.000 € brutto im Jahr, Evernest rund 42.300 €
- Selbstständig in einem Lizenz- oder Plattformmodell: im ersten Jahr oft deutlich weniger, weil der Aufbau eines Netzwerks an Eigentümern Zeit braucht. Manche verdienen im ersten Jahr gar nichts.
- Selbstständig unter eigener Marke: häufig viele Monate ohne nennenswerten Verdienst, danach abhängig davon, wie systematisch Sichtbarkeit und Akquise laufen
Der wichtigste Beschleuniger im Quereinstieg ist nicht die formale Qualifikation, sondern die Frage, wie schnell die ersten zehn Eigentümeranfragen kommen. Wer nur auf Empfehlungen wartet, braucht meist deutlich länger als jemand, der aktiv Eigentümeranfragen über die Website gewinnt.
8. Die fünf typischen Verdienst-Killer
Mit etwas Abstand betrachtet liegt der Unterschied zwischen 30.000 € und 120.000 € Jahresverdienst selten am Talent und fast nie am Markt. Er liegt an fünf strukturellen Problemen, die fast jeden Anfänger und viele erfahrene Makler betreffen.
- Keine planbaren Eigentümeranfragen. Wer ausschließlich von Empfehlungen lebt, hat keinen Einfluss auf den Zulauf und wird in jeder Marktdelle durchgeschüttelt. Das begrenzt den Jahresumsatz oft auf wenige Verkäufe.
- Schlechte Sichtbarkeit bei Google. Wer bei „Immobilienmakler [Stadt]“ nicht auf der ersten Seite erscheint, verliert Eigentümer, die ihren Verkauf planen und drei Makler vergleichen. Hier setzt SEO für Immobilienmakler an.
- Veraltete oder fehlende Website. Viele Eigentümer googeln den Makler vor dem ersten Gespräch. Eine Website aus den 2010er-Jahren wirkt unprofessionell und kostet Aufträge. Wer hier aufholen will, beginnt mit Webdesign für Immobilienmakler.
- Hoher Pflegeaufwand pro Objekt. Wer Exposés in Word schreibt, Bilder einzeln bearbeitet und Inserate auf jedem Portal von Hand pflegt, verliert pro Objekt viele Stunden, die für Akquise und Beratung fehlen. Ein systematisch erstelltes Immobilien-Exposé und eine Anbindung der Maklersoftware an die Website senken den Aufwand deutlich.
- Kein systematisches Marketing. Wer Marketing nur erledigt, wenn gerade Zeit ist, hat keinen verlässlichen Strom an Anfragen. Die wichtigsten Kanäle vergleichen wir im Ratgeber Online-Marketing für Immobilienmakler.
Wer drei dieser fünf Punkte löst, kann sein Jahreseinkommen deutlich steigern, ohne mehr zu arbeiten. Es geht nicht darum, mehr Stunden zu machen, sondern darum, verlässlichere Wege zu neuen Aufträgen aufzubauen.
9. Sieben Hebel für ein höheres Maklereinkommen
- Spezialisierung statt Generalist. Wer sich auf ein Segment konzentriert, etwa Bestandsimmobilien der 50er- bis 80er-Jahre, Neubauwohnungen, Nachlassimmobilien oder Gewerbe, wird schneller zur ersten Anlaufstelle.
- Sichtbarkeit aufbauen. Eine eigene Website mit SEO für Immobilienmakler ist der schnellste Weg zu planbaren Eigentümeranfragen.
- Empfehlungen systematisch nutzen. Bestandskunden sowie Kontakte zu Banken, Steuerberatern und Notaren gezielt pflegen, nicht zufällig.
- Abläufe automatisieren. KI-Werkzeuge und ein gut eingerichtetes CRM für Immobilienmakler sparen pro Objekt mehrere Stunden.
- Höherwertige Objekte gewinnen. Ein professioneller Online-Auftritt und überzeugende Exposés öffnen die Tür zum Hochpreissegment. Mehr dazu im Ratgeber Immobilien-Exposé erstellen.
- Ein zweites Standbein aufbauen. Tippgeber-Programme, Wohnungsverwaltung oder Beratung auf Stundenbasis sorgen für ein gleichmäßigeres Einkommen.
- Ein Team aufbauen. Wer als Solo-Maklerin an die eigene Zeitgrenze stößt, kommt nur mit Mitarbeitern oder Lizenzpartnern weiter.
10. Fazit
Der Maklerverdienst ist 2026 weniger eine Frage des Berufs als eine Frage des Modells. Wer angestellt in Vollzeit arbeitet, verdient laut Entgeltatlas in der mittleren Hälfte zwischen rund 43.000 und 73.000 € brutto pro Jahr. Wer in der Selbstständigkeit Sichtbarkeit aufbaut und 6 bis 10 Abschlüsse pro Jahr um 500.000 € erreicht, kommt je nach Vertragsmodell auf rund 90.000 bis 300.000 € Provisionsumsatz ohne Mehrwertsteuer, vor Betriebskosten und Steuern. Der Hebel ist nicht die Provision, sondern die Zahl der Abschlüsse.
Genau hier setzt unsere Arbeit an. Mit Webdesign für Immobilienmakler und SEO für Immobilienmakler sorgen wir dafür, dass Eigentümer Sie bei Google finden, bevor sie drei andere Makler kontaktieren. Das ist die Grundlage für planbares Wachstum, unabhängig von Empfehlungen.
Häufige Fragen zum Maklerverdienst
Wie viel verdient man im Monat als Immobilienmakler?
Festangestellte Immobilienmakler verdienen in Deutschland im Median rund 4.624 € brutto pro Monat in Vollzeit (Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025). Das untere Viertel liegt bei bis zu 3.568 €, das obere Viertel ab 6.066 €. Selbstständige Makler haben keinen festen Monatswert, weil ihr Einkommen direkt von Abschlüssen abhängt und stark schwankt.
Wie viel verdient man als Makler netto?
Von 4.000 € brutto bleiben angestellt nach Steuern und Sozialversicherung rund 2.600 € netto (Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer). Selbstständige Makler zahlen zusätzlich Berufshaftpflicht, private Kranken- und Altersvorsorge sowie laufende Bürokosten. Bei 4.000 € Provision im Monat bleiben ihnen im Rechenbeispiel in diesem Beitrag etwa 1.500 bis 2.100 €.
Wie viel Provision bekommt ein Immobilienmakler?
Die Höhe der Maklerprovision ist in Deutschland gesetzlich nicht geregelt. Beim Hausverkauf sind 5,95 bis 7,14 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer üblich. Das Maklerbüro erhält die volle Gesamtprovision. Wer sie zahlt, regeln seit dem 23. Dezember 2020 die §§ 656c und 656d BGB beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an Verbraucher. Käufer und Verkäufer tragen die Provision dann in der Regel je zur Hälfte. Bei einer Immobilie für 500.000 € und 7 Prozent sind das 35.000 € für das Maklerbüro, je 17.500 € für Käufer und Verkäufer.
Sind 70.000 € ein gutes Gehalt für einen Immobilienmakler?
Ja. 70.000 € brutto pro Jahr liegen deutlich über dem Median der angestellten Makler von rund 55.500 € (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit). Erreicht wird das meist erst mit einigen Jahren Berufserfahrung, etwa durch eine Festanstellung mit hoher Provisionsbeteiligung oder eine erfolgreiche Selbstständigkeit. In Hochpreisstädten erreichen erfahrene angestellte Makler diese Marke häufiger.
Kann man als Immobilienmakler 25.000 € im Monat verdienen?
In einzelnen Spitzenmonaten ja, dauerhaft selten. 25.000 € brutto pro Monat entsprechen 300.000 € pro Jahr. Das schafft nur ein kleiner Teil der selbstständigen Makler, fast immer mit Schwerpunkt auf Hochpreis-Objekten ab 1 Mio. €, Gewerbeimmobilien oder Off-Market-Geschäften. In der Festanstellung ist das sehr selten.
Ist Immobilienmakler ein gut bezahlter Beruf?
Im Mittel durchschnittlich, an der Spitze klar überdurchschnittlich. Der Beruf belohnt Disziplin, Sichtbarkeit und Spezialisierung, bestraft Halbherzigkeit aber härter als andere kaufmännische Berufe. Wer auf Empfehlungen wartet, verdient unterdurchschnittlich. Wer Akquise und Sichtbarkeit systematisch betreibt, verdient deutlich überdurchschnittlich.
Wie viel verdient ein Immobilienmakler selbstständig?
Die Spanne ist sehr breit, von 0 € in den Anlaufjahren bis zu sechsstelligen Beträgen bei etablierten Maklern im Hochpreissegment. Verlässliche Statistiken gibt es nicht, weil Selbstständige in den Gehaltsdatenbanken nicht erfasst werden. Entscheidend sind die Zahl der Abschlüsse, das Preisniveau und die Kosten, wie die Rechenbeispiele in diesem Beitrag zeigen.
Wie lange dauert es, bis Immobilienmakler Geld verdienen?
In der Festanstellung ab dem ersten Monat. In der Selbstständigkeit dauert es oft mehrere Monate bis zum ersten Abschluss, weil schon ein einzelner Verkauf vom Erstkontakt bis zum Notartermin Monate dauern kann. Wer systematisch Eigentümeranfragen über die Website gewinnt, verkürzt diese Zeit erheblich.
Wovon hängt das Gehalt eines Immobilienmaklers ab?
Die wichtigsten Faktoren, geordnet nach Wirkung, sind die Zahl der Abschlüsse pro Jahr, der durchschnittliche Kaufpreis im Marktsegment, der Provisionsanteil im Vertragsmodell (angestellt, selbstständig oder Lizenz), das regionale Preisniveau, die persönliche Sichtbarkeit und die Spezialisierung. Berufserfahrung wirkt indirekt über diese Faktoren.
Was ist der Unterschied zwischen Immobilienmakler und Immobilienkaufmann beim Gehalt?
Immobilienkaufleute haben eine geregelte Ausbildung und arbeiten oft in der Verwaltung oder im Bankenumfeld. Ihr Gehalt ist gut planbar, hat aber eine begrenzte Obergrenze. Bei Immobilienmaklern ist die Spanne deutlich breiter und nach oben offen. Wer Stabilität sucht, ist als Immobilienkaufmann gut aufgehoben. Wer ein Einkommen mit offener Obergrenze sucht, eher im Maklerberuf.





