Maklerverdienst 2026: was Immobilienmakler wirklich verdienen

Verfasst von Jan Andrecht
Zuletzt aktualisiert am: 3. Mai 2026
Lesezeit: 11 Minuten

Das Wichtigste zuerst

  • Durchschnitt brutto: Festangestellte Immobilienmakler verdienen 2026 in Deutschland im Median rund 4.486 € pro Monat (Bundesagentur für Arbeit) bzw. 43.000 bis 49.000 € pro Jahr. Die Spanne reicht von etwa 30.000 € beim Berufseinstieg bis weit über 100.000 € bei Top-Performern.
  • Netto-Faustregel: Aus 4.000 € brutto bleiben angestellt rund 2.400 bis 2.600 € netto übrig, in der Selbstständigkeit nach Steuern und Betriebskosten oft nur 2.200 bis 2.400 €.
  • Provision pro Verkauf: Bei einer 500.000-Euro-Immobilie und 7 Prozent Gesamtprovision liegt der Anteil des Maklers nach 50:50-Aufteilung typischerweise bei 17.500 € brutto, der persönliche Auszahlungsbetrag je nach Modell zwischen 3.500 und 17.500 €.
  • Wichtigster Hebel: Nicht die Höhe der Provision, sondern die Anzahl der Abschlüsse pro Jahr. Top-Makler schließen 12 bis 20 Objekte ab, der Durchschnitt liegt bei 4 bis 6, viele Berufseinsteiger bleiben unter 2 im ersten Jahr.
  • Kürzester Pfad zu mehr Verdienst: Sichtbarkeit. Ohne planbare Eigentümeranfragen über Google bleibt jeder Makler auf Empfehlungen und Kaltakquise reduziert, das deckelt den Verdienst hart.

1. Was Immobilienmakler 2026 wirklich verdienen: der Überblick

Wer fragt, wie viel verdient ein Immobilienmakler, bekommt je nach Quelle unterschiedliche Antworten. Das liegt nicht an Ungenauigkeit, sondern daran, dass im Maklerberuf die Spreizung zwischen unten und oben größer ist als in fast jedem anderen kaufmännischen Beruf. Wir haben die wichtigsten aktuellen Quellen für 2026 nebeneinandergestellt.

QuelleBruttojahresgehaltBruttomonatsgehaltBemerkung
Bundesagentur für Arbeit (Entgeltatlas)rund 53.832 € (Median)4.486 €sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Stepstone (Gehaltsdatenbank 2026)49.100 €4.091 €Stundenlohn 17 €, Einstieg 36.000 €
Kununu (2026)rund 42.500 €3.540 €Männer 43.800 €, Frauen 40.400 €, Gap 8 Prozent
Gehalt.derund 46.148 €3.722 €Vergleich zu Akquisiteur 5.466 €
Evernest (Karriere-Ratgeber 2026)46.000 bis 50.000 €3.800 bis 4.100 €inklusive Provisionsanteil
Absolventarund 44.500 €3.708 €unteres Viertel: deutlich darunter

Quartile aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit: das untere Viertel der angestellten Immobilienmakler verdient bis 3.443 € brutto pro Monat, das obere Viertel ab 5.869 €. Wer also fragt, wie viel verdient ein Immobilienmakler pro Monat, bekommt für die Mitte 2026 eine Spanne von etwa 3.500 bis 5.900 € brutto im Angestelltenverhältnis. Selbstständige fallen aus dieser Statistik systematisch heraus, dazu mehr in Abschnitt 5.

Ist Immobilienmakler ein gut bezahlter Beruf? Im Vergleich zum bundesdeutschen Median-Bruttogehalt von rund 4.323 € pro Monat (Stand 2025) liegen Immobilienmakler ungefähr im Mittelfeld, mit klar überdurchschnittlichem Verdienstpotenzial nach oben. Anders gesagt: Der Beruf macht aus dem Durchschnitt selten Spitzenverdiener, aus den Disziplinierten und Sichtbaren aber sehr wohl.

2. So setzt sich das Maklergehalt zusammen

Das Immobilienmakler Gehalt besteht in der Praxis aus drei Bausteinen: Fixum, Provision und gegebenenfalls Boni. Das Mischverhältnis entscheidet über Stabilität und Höhe.

Fixum: Die Absicherung

Ein festes Grundgehalt zahlen vor allem klassische Maklerbüros, Bankenmakler und Sparkassen-Tochterunternehmen. Typische Größenordnung 2026: 2.000 bis 3.000 € brutto pro Monat, oft befristet auf die ersten 12 bis 24 Monate. Allein vom Fixum lässt sich langfristig kein attraktives Einkommen aufbauen. Wer im Beruf bleibt, lebt mittelfristig zu 70 bis 90 Prozent von der Provision.

Provision: Der Hebel

Die Maklerprovision in Deutschland ist gesetzlich nicht in der Höhe geregelt, üblich sind beim Hausverkauf zwischen 5,95 und 7,14 Prozent des Kaufpreises inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Seit 23. Dezember 2020 gilt das Bestellerprinzip (§ 656c und § 656d BGB): Wer den Makler beauftragt, bezahlt mindestens die Hälfte. In der Praxis teilen sich Käufer und Verkäufer die Gesamtprovision meistens 50:50.

Der Anteil, der davon bei der Maklerin persönlich ankommt, hängt vom Modell ab:

  • Angestellt im klassischen Maklerbüro: 20 bis 30 Prozent der Provision plus Fixum.
  • Selbstständig in Plattform- oder Lizenzmodellen (Engel & Völkers Lizenzpartner, Evernest City-Partner, iad, Re/Max): 50 bis 70 Prozent, dafür eigene Akquise und Lizenzgebühr.
  • Selbstständig komplett unter eigener Marke: 100 Prozent der Provision, dafür alle Kosten selbst.

Boni und Zusatzvergütungen

Einige größere Maklerhäuser zahlen Umsatz- oder Zielboni, typischerweise 1.000 bis 5.000 € einmalig bei Erreichen festgelegter Jahresziele. Im Gesamtbild macht das selten mehr als 5 bis 10 Prozent des Jahreseinkommens aus, ist also eher Sahnehäubchen als Hebel.

3. Wie viel Provision bleibt pro Verkauf wirklich übrig?

Die Frage wie viel verdient ein Immobilienmakler pro Haus lässt sich nur mit einer konkreten Rechnung sauber beantworten. Wir zeigen drei Szenarien für 2026, ausgehend von einer Gesamtprovision von 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer und 50:50-Aufteilung zwischen Käufer und Verkäufer.

Szenario A: Standard-Reihenhaus 300.000 €

PositionWert
Verkaufspreis300.000 €
Gesamtprovision 7,14 Prozent21.420 €
Maklerseite (50 Prozent davon)10.710 €
Persönlicher Anteil Makler bei 50 Prozent Beteiligung5.355 € brutto
Anteil bei 25 Prozent Beteiligung (klassisch angestellt)2.677 € brutto

Szenario B: Einfamilienhaus 600.000 €

PositionWert
Verkaufspreis600.000 €
Gesamtprovision 7,14 Prozent42.840 €
Maklerseite (50 Prozent davon)21.420 €
Persönlicher Anteil bei 50 Prozent Beteiligung10.710 € brutto
Anteil bei 25 Prozent Beteiligung5.355 € brutto

Szenario C: Hochpreis-Objekt 1.200.000 €

PositionWert
Verkaufspreis1.200.000 €
Gesamtprovision 7,14 Prozent85.680 €
Maklerseite (50 Prozent davon)42.840 €
Persönlicher Anteil bei 50 Prozent Beteiligung21.420 € brutto
Anteil bei 25 Prozent Beteiligung10.710 € brutto

Mit anderen Worten: Wer als selbstständige Maklerin pro Jahr vier Verkäufe im Bereich um 500.000 € abschließt, kommt auf rund 70.000 € Bruttoumsatz aus Provisionen. Davon gehen Steuern, Versicherungen und Betriebskosten ab. Wer in einem klassischen Anstellungsverhältnis arbeitet, braucht für ein vergleichbares Bruttogehalt deutlich mehr Abschlüsse, weil der Provisionsanteil deutlich kleiner ist.

4. Festangestellt vs. selbstständig: was netto wirklich übrig bleibt

Die Frage wie viel verdient ein Immobilienmakler netto wird in den meisten Ratgebern oberflächlich beantwortet. Sie ist aber entscheidend, vor allem in der Selbstständigkeit. Denn Provisionen werden brutto ausbezahlt, davon bezahlt man Steuern, Sozialversicherung, Berufshaftpflicht und Bürokosten selbst.

Netto-Vergleich bei 4.000 € Brutto pro Monat

PositionFestangestelltSelbstständig
Brutto4.000 €4.000 €
Lohnsteuer plus Soli (Steuerklasse I, ohne Kirchenst.)rund 580 €
Sozialversicherungsbeiträgerund 800 €
Einkommensteuer plus Soli (Selbstständige, 2026)rund 700 €
Krankenversicherung (privat, ohne Kinder)rund 450 €
Vermögensschadenhaftpflichtrund 80 €
Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO, Aufrechterhaltung
Berufsunfähigkeit, Altersvorsorgemeistens vom Arbeitgeber bezuschusstrund 350 €
Maklerbüro-Software (z. B. OnOffice Smart)rund 80 €
Marketing, Anzeigen, Portale200 bis 800 €
Verfügbar nettorund 2.620 €rund 1.540 bis 2.140 €

Die ehrliche Wahrheit: Bei identischem Brutto bleibt selbstständig nicht mehr, sondern oft weniger übrig. Der Vorteil der Selbstständigkeit liegt nicht im günstigeren Steuersatz, sondern darin, dass der Provisionsanteil pro Abschluss zwei- bis dreimal so hoch ist. Wer in der Selbstständigkeit gleich viele Abschlüsse macht wie im Anstellungsverhältnis, verdient klar mehr. Wer weniger abschließt, verdient deutlich weniger.

Die laufenden Fixkosten einer selbstständigen Maklerin (Beispiel)

KostenpositionPro Monat
Bürofläche oder Co-Working200 bis 600 €
Maklerbüro-Software (OnOffice, Propstack, FlowFact)80 bis 250 €
Immobilienportale (ImmoScout, Immowelt)250 bis 1.500 €
Vermögensschadenhaftpflicht80 €
Berufshaftpflicht und Rechtsschutz50 €
IVD- oder Verbandsmitgliedschaft (optional)50 €
Buchhaltung, Steuerberatung150 bis 400 €
Website, Hosting, SEO100 bis 500 €
Telefon, Fahrzeug, Sonstiges200 bis 600 €
Summe Fixkosten1.160 bis 3.930 € pro Monat

Das heißt praktisch: Bevor eine Selbstständige auch nur einen Euro Gewinn macht, muss sie pro Jahr zwischen 14.000 und 47.000 € Provision einnehmen, nur um die laufenden Kosten zu decken. Dazu mehr im Beitrag CRM für Immobilienmakler, in dem wir die Software-Posten konkret vergleichen.

5. Maklerverdienst nach Erfahrung

Berufseinstieg

Wie viel verdient ein Immobilienmakler in der Ausbildung? Während einer dualen Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder -frau (drei Jahre) liegt das Bruttogehalt 2026 zwischen 800 € (1. Lehrjahr) und 1.150 € (3. Lehrjahr) monatlich. Wer als Quereinsteiger ohne formale Ausbildung in einem Maklerbüro startet, bekommt typischerweise ein Fixum von 1.800 bis 2.500 € plus geringe Provisionsbeteiligung. Realistische Bruttojahressumme im ersten Jahr: 24.000 bis 36.000 €. Mehr Details im Ratgeber Quereinstieg als Immobilienmakler und im Vergleich Ausbildung Immobilienmakler.

Erfahrene Makler

Nach drei bis fünf Berufsjahren verdienen festangestellte Makler in der Regel 3.500 bis 5.000 € brutto pro Monat, plus Provisionsanteil. Wer im selben Zeitraum in die Selbstständigkeit wechselt und einen Stamm an Eigentümerkontakten aufgebaut hat, kommt häufig auf vergleichbare Beträge mit deutlich höherer Volatilität von Monat zu Monat.

Top-Performer

Die obersten 10 Prozent der Branche verdienen 2026 in Deutschland regelmäßig 120.000 € und mehr brutto pro Jahr. Das entspricht 8 bis 15 Abschlüssen pro Jahr im Bereich um 500.000 € oder einer Hand voll Hochpreis-Objekte. In Hochpreisstädten wie München, Frankfurt, Hamburg oder Berlin und in der Spezialisierung auf Gewerbe- oder Luxusimmobilien sind 200.000 bis 500.000 € jährlich realistisch, aber die Ausnahme.

Pro-Stunden-Sicht

Wie viel verdient ein Immobilienmakler pro Stunde? Stepstone weist 17 € als rechnerischen Stundenlohn aus. Das ist statistisch korrekt, aber irreführend, weil der Beruf nicht in 40-Stunden-Wochen funktioniert. Wer realistisch rechnet (50- bis 60-Stunden-Wochen, viele unbezahlte Akquise-Stunden, Wochenend-Besichtigungen), kommt auf 12 bis 25 € pro tatsächlich gearbeitete Stunde, in absoluten Top-Jahren auf 40 bis 80 €. Der Berufsvorteil liegt nicht im Stundenlohn, sondern in der Kombination aus Selbstbestimmtheit und Verdienst-Skalierung.

6. Wo Immobilienmakler am meisten verdienen

Regionale Unterschiede sind beim Maklerverdienst ausgeprägter als in fast jedem anderen kaufmännischen Beruf, weil die Provision direkt am Kaufpreis hängt und Kaufpreise regional stark streuen.

Stadt / RegionBrutto-Median pro Monat (Bundesagentur 2026)
Frankfurt am Main5.276 €
München (Schätzung Branche)rund 5.500 €
Stuttgartrund 5.000 €
Hamburgrund 4.900 €
Köln4.705 €
Berlinrund 4.500 €
Düsseldorfrund 4.700 €
Leipzig3.696 €
Dresden3.577 €
ländliche Regionen Ostrund 2.900 bis 3.300 €

Daumenregel für Selbstständige: Wer in Top-7-Städten arbeitet, verdient bei gleicher Abschlussfrequenz ungefähr das 1,5- bis 2-Fache wie in strukturschwachen Regionen, weil die durchschnittlichen Kaufpreise deutlich höher liegen. Gleichzeitig ist die Konkurrenz dort härter, was den Aufbau von SEO für Immobilienmakler umso wichtiger macht.

7. Quereinstieg: was Quereinsteiger als Makler verdienen

Gehalt Immobilienmakler Quereinsteiger ist eine der häufigsten Suchanfragen rund um den Beruf, weil viele aus Vertrieb, Bank, Versicherung oder Bauwesen wechseln. Realistische Erwartung im ersten Jahr:

  • Angestellt mit Fixum: 30.000 bis 38.000 € brutto Jahresgehalt, davon 24.000 bis 30.000 € Fixum, der Rest Provisionsanteil aus 1 bis 3 Abschlüssen.
  • Selbstständig in einem Lizenz- oder Plattform-Modell: 12.000 bis 25.000 € im ersten Jahr, weil der Aufbau eines Eigentümer-Netzwerks Zeit braucht. Manche schaffen 0 € im ersten Jahr.
  • Selbstständig komplett unter eigener Marke: meistens 6 bis 12 Monate ohne nennenswerten Verdienst, danach in Jahr 2 typischerweise 35.000 bis 60.000 € brutto, sofern Sichtbarkeit und Akquise systematisch laufen.

Der wichtigste Beschleuniger im Quereinstieg ist nicht die formale Qualifikation, sondern die Frage, wie schnell die ersten zehn Eigentümeranfragen reinkommen. Wer auf Empfehlungen wartet, braucht 12 bis 24 Monate. Wer aktiv Eigentümeranfragen über die Website generiert, kommt oft schon nach 4 bis 8 Monaten zum ersten Abschluss.

8. Die fünf typischen Verdienst-Killer (und was sie kosten)

Wer den Maklerberuf mit Abstand betrachtet, sieht: Der Unterschied zwischen 30.000 € Jahresverdienst und 120.000 € liegt selten am Talent und fast nie am Markt. Er liegt an fünf Strukturproblemen, die fast jeden Anfänger und viele Routiniers betreffen.

  1. Keine planbaren Eigentümeranfragen. Wer komplett von Empfehlungen lebt, hat einen unkontrollierbaren Trichter und wird in jeder Marktdelle gnadenlos durchgeschüttelt. Das deckelt den Jahresumsatz oft bei 2 bis 4 Verkäufen.
  2. Schlechte Sichtbarkeit bei Google. Wer bei "Immobilienmakler [Stadt]" nicht in den ersten zehn Treffern erscheint, verliert systematisch Eigentümer, die ihren Verkauf planen und drei Makler vergleichen wollen. Hier setzt SEO für Immobilienmakler an.
  3. Veraltete oder fehlende Website. Studien zeigen, dass 78 Prozent der Eigentümer den Makler vor dem Erstgespräch googeln. Eine Website aus den 2010ern signalisiert mangelnde Professionalität und kostet bare Aufträge. Wer hier aufholen will, beginnt mit Webdesign für Immobilienmakler.
  4. Hoher Pflegeaufwand pro Objekt. Wer Exposés in Word schreibt, Bilder einzeln nachbearbeitet und Inserate manuell auf jedem Portal pflegt, verliert pro Objekt 6 bis 15 Stunden, die für Akquise und Beratung fehlen. Ein systematisches Immobilien-Exposé erstellen und eine OnOffice-Anbindung an die Website senken den Aufwand signifikant.
  5. Kein systematisches Marketing. Wer Marketing als "wenn ich gerade Zeit habe"-Aufgabe behandelt, hat keine planbare Pipeline. Mehr Hebel im Pillar Online-Marketing für Immobilienmakler.

Die ehrliche Brücke zum Verdienst: Wer drei dieser fünf Punkte löst, hebt sein Jahreseinkommen typischerweise um 30 bis 80 Prozent, ohne mehr zu arbeiten. Es geht nicht darum, mehr Stunden zu schieben, sondern bessere Trichter zu bauen.

9. Sieben Hebel für ein höheres Maklereinkommen

  1. Spezialisierung statt Generalist. Wer sich auf ein Marktsegment konzentriert (Bestandsimmobilien 50er-80er-Jahre, Neubau-Eigentumswohnungen, Nachlassimmobilien, Gewerbe), wird schneller zur ersten Anlaufstelle.
  2. Sichtbarkeit aufbauen. Eigene Website plus SEO für Immobilienmakler sind der schnellste Hebel zu planbaren Eigentümeranfragen.
  3. Empfehlungssystem aktivieren. Bestandskunden und Banken-, Steuerberater- und Notarkontakte systematisch pflegen, nicht zufällig.
  4. Prozesse automatisieren. KI für Immobilienmakler und ein gut konfiguriertes CRM für Immobilienmakler sparen pro Objekt mehrere Stunden.
  5. Höherwertige Objekte gewinnen. Eine professionelle Online-Präsenz und überzeugende Exposés sind der Eintrittspass in das Hochpreissegment. Mehr dazu in Immobilien-Exposé erstellen.
  6. Zweites Standbein im Geschäftsmodell. Tippgeber-Programme, Wohnungsverwaltung, Beratung gegen Stundenhonorar sind Wege, ein gleichmäßigeres Einkommen aufzubauen.
  7. Team aufbauen. Wer als Solo-Maklerin an die persönliche Zeitkapazität stößt (typisch ab 8 bis 12 Abschlüssen pro Jahr), bricht die Decke nur über Mitarbeiter oder Lizenzpartner.

10. Häufige Fragen zum Maklerverdienst

Wie viel verdient man im Monat als Immobilienmakler?

Festangestellte Immobilienmakler verdienen 2026 in Deutschland im Median rund 4.486 € brutto pro Monat (Quelle: Bundesagentur für Arbeit). Das untere Quartil liegt bei 3.443 €, das obere bei 5.869 €. Selbstständige Makler haben keinen festen Monatswert, weil ihr Einkommen direkt von Abschlüssen abhängt und stark schwankt.

Wie viel verdient man als Makler netto?

Aus 4.000 € brutto bleiben angestellt nach Steuern und Sozialversicherung rund 2.400 bis 2.600 € netto übrig (Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer). Bei selbstständigen Maklern fallen vergleichbare Steuerlasten an, dazu kommen Berufshaftpflicht, private Kranken- und Rentenversicherung sowie laufende Bürokosten. Realistisch verbleiben 2.000 bis 2.400 € netto.

Wie viel Provision bekommt ein Immobilienmakler?

Die Maklerprovision in Deutschland ist gesetzlich nicht in der Höhe geregelt. Üblich sind beim Hausverkauf zwischen 5,95 und 7,14 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer. Seit dem 23. Dezember 2020 gilt das Bestellerprinzip (§ 656c BGB): Wer den Makler beauftragt, trägt mindestens die Hälfte. In der Praxis teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision meistens 50:50.

Sind 70.000 € ein gutes Gehalt für einen Immobilienmakler?

Ja, klar. 70.000 € brutto pro Jahr liegen über dem Median der Branche und werden typischerweise erst nach drei bis fünf Berufsjahren erreicht, häufig durch eine Kombination aus Festanstellung mit hoher Provisionsbeteiligung oder erfolgreicher Selbstständigkeit. Etwa das obere Drittel der angestellten Makler in Hochpreisstädten erreicht diese Marke.

Kann man als Immobilienmakler 25.000 € im Monat verdienen?

In absoluten Spitzenmonaten ja, dauerhaft selten. 25.000 € brutto pro Monat entsprechen 300.000 € pro Jahr. Das schaffen in Deutschland weniger als 5 Prozent der selbstständigen Makler, fast immer mit Spezialisierung auf Hochpreisobjekte (1 Mio. plus), Gewerbeimmobilien oder Off-Market-Geschäfte. Im Angestelltenverhältnis ist es sehr selten.

Ist Immobilienmakler ein gut bezahlter Beruf?

Im Mittel durchschnittlich, an der Spitze klar überdurchschnittlich. Der Beruf belohnt Disziplin, Sichtbarkeit und Spezialisierung mit überproportionalen Zuwächsen, bestraft aber Halbherzigkeit härter als andere kaufmännische Berufe. Wer auf Empfehlungen wartet, verdient unterdurchschnittlich. Wer Akquise und Sichtbarkeit systematisch betreibt, verdient deutlich überdurchschnittlich.

Wie viel verdient ein Immobilienmakler selbstständig?

Selbstständige Immobilienmakler verdienen 2026 brutto sehr breit gestreut zwischen 0 € (in Anlaufjahren) und 250.000 € plus (etablierte Makler in Hochpreissegmenten). Median liegt bei rund 55.000 bis 75.000 € pro Jahr brutto, davon bleiben nach Steuern und Betriebskosten typischerweise 30.000 bis 45.000 € netto verfügbar.

Wie lange dauert es, bis Immobilienmakler Geld verdienen?

In der Festanstellung ab dem ersten Monat. In der Selbstständigkeit dauert es typischerweise 4 bis 9 Monate bis zum ersten Abschluss, weil Verkaufsprozesse von Erstkontakt bis Notartermin häufig 3 bis 6 Monate dauern. Wer systematisch Eigentümeranfragen über die Website generiert, beschleunigt diesen Zeitraum erheblich.

Wovon hängt das Gehalt eines Immobilienmaklers ab?

Hauptfaktoren in Reihenfolge der Wirkung: Anzahl der Abschlüsse pro Jahr, durchschnittlicher Kaufpreis im Marktsegment, Provisionsanteil im Vertragsmodell (angestellt vs. selbstständig vs. Lizenz), regionale Kaufpreisniveaus, persönliche Sichtbarkeit und Markenstärke, Spezialisierung. Berufserfahrung wirkt indirekt über die anderen Faktoren.

Was ist der Unterschied zwischen Immobilienmakler und Immobilienkaufmann beim Gehalt?

Immobilienkaufleute (geregelte Ausbildung, oft in Verwaltung oder Bankenumfeld) verdienen 2026 im Median rund 3.722 € brutto pro Monat (Quelle: Gehalt.de), mit klarer Planbarkeit, aber begrenzter Verdienstdecke. Immobilienmakler haben einen tieferen Median, aber eine offene Verdienstdecke nach oben. Wer Stabilität priorisiert, geht in den Kaufmann. Wer Verdienst-Skalierung priorisiert, in den Maklerberuf.

11. Fazit

Maklerverdienst ist 2026 weniger eine Frage des Berufs und mehr eine Frage des Modells. Wer in einem klassischen Anstellungsverhältnis mit ordentlichem Fixum arbeitet, verdient stabil zwischen 35.000 und 60.000 € brutto pro Jahr. Wer in der Selbstständigkeit Sichtbarkeit aufbaut und 6 bis 10 Abschlüsse pro Jahr erreicht, kommt schnell auf 80.000 bis 150.000 € brutto. Der Hebel ist nicht die Provision, sondern die Frequenz.

Genau hier setzt unsere Arbeit an: Mit Webdesign für Immobilienmakler und SEO für Immobilienmakler sorgen wir dafür, dass Eigentümer Sie bei Google finden, bevor sie drei andere Makler kontaktieren. Das ist die Voraussetzung für planbares Wachstum jenseits des Empfehlungstrichters.

Über den Author

Jan Andrecht ist seit über 8 Jahren im Bereich Webdesign und digitales Marketing tätig. Er unterstützt Unternehmen dabei, Websites zu entwickeln, die nicht nur gut aussehen, sondern gezielt auf Sichtbarkeit und neue Anfragen ausgelegt sind. Sein Fokus liegt auf Suchmaschinenoptimierung, klarer Struktur und einer durchdachten Nutzerführung. Inhalte werden so aufgebaut, dass sie sowohl von Google als auch von KI-gestützten Suchsystemen optimal erfasst und langfristig sichtbar bleiben.